AKTUELL - Oktober 2011
Nein,
um den Euro dreht es sich diesmal nur am Rande auf dem hochrangig besetzten
Symposium anlässlich der Landesversammlung der Europa-Union NRW am 08.10.2011
in der „guten Stube Leverkusens“, dem Spiegelsaal von Schloss Morsbroich. Mit
Sylvia Löhrmann, Bildungsministerin, Theodor Wessels, Professor für
politische Wissenschaft an der Uni Köln, Stephan Koppelberg, Leiter der
Vertretung der europäischen Kommission in Bonn und Andreas Grüderich,
Leiter der Europaschule Düren, durfte sich der Landesvorsitzende Wolfram
Kuschke über eine kompetente Runde freuen, die in den Fragen der europäischen
Bildungspolitik trotz der unterschiedlichen Perspektiven aus ihrer jeweiligen
Tätigkeit eine eindeutige Botschaft an die Jugend richtete:
Die
Institutionen werden die Mittel zur Verfügung stellen, da die Zukunft Europas
in der Bildung liegen wird. Nutzt die Möglichkeiten! Lernt Fremdsprachen
und beteiligt euch an Austauschprogrammen! Ob in Schule oder Wissenschaft: Der
Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft geht nur mit Fremdsprachen und Wissen
über die Gebräuche und Gewohnheiten anderer Länder!
„Schlossherrin“, Bürgermeisterin Eva Lux und Gastgeber der Landesversammlung,
Hans Georg („Europa-„) Meyer, die zu Beginn der Veranstaltung mit Recht stolz
auf die Verdienste der Stadt Leverkusen und des Kreisverbände der Europa-Union
in der europäischen Bewegung hinwiesen, nahmen am Ende doch noch eine Hausaufgabe
mit, die ihnen die Referenten-Runde auftrug.
Bei
allen europäischen Austauschprogrammen wird es am Ende Aufgabe der Bürger
vor Ort sein, die Austausch-Schüler und –studenten tatsächlich in
die deutschen Gepflogenheiten und Sitten einzuführen. Eine Aufgabe, bei
der die Europa-Union als Bindeglied zwischen den europäischen Institutionen
und den europäisch bewegten Bürgern von ihrer starken Verwurzelung
in der Leverkusener Gesellschaft profitieren kann.
Europas Jugend hat nichts davon, wenn sich die heutige Generation der Entscheidungsträger
im Lamentieren über die Schuldenkrise verliert. Denn die Jugend wird ein
Europa gestalten müssen, das sich als globaler Gegenspieler zu den großen
Weltmächten behauptet. Das wird nur mit einer Ausbildung möglich sein,
die weitaus umfassender ist, als die das noch in einer Welt der Nationalstaaten
und Regionalmärkte sein musste.