Weihnachtswünsche

Weihnachtswünsche sind europäisch korrekt. Natürlich! Das Europa des Jahres 2003 ist von der christlichen Kultur geprägt. Auch nach 2004 wird das Christentum die prägende Religionsgemeinschaft in der Europäischen Union sein. Und das Christentum steht ja meistens auch nicht im Widerspruch zu dem humanistischen Gedankengut säkularisierter Geister. Jedenfalls nicht mehr. Von daher: Frohe Weihnachten!

2004 beginnen auch die Verhandlungen über den Beitritt der Türkei. Zugegeben: Nach dem Scheitern des Verfassungsgipfels stehen die Chancen nicht gerade besser für die Türkei, aber verhandelt wird! Anders als bei den osteuropäischen Staaten, bei denen die Vorbehalte eher wirtschaftlicher Natur waren und sind, tauchen in der Diskussion über einen möglichen Beitritt der Türkei nun aber auch weltanschaulichen Argumente auf. Müssen wir um unsere Weihnachtsgrüße bangen? Hat die Angst vor dem Islam die Angst vor dem Sozialismus abgelöst?

Wie auch immer die Diskussion verlaufen wird. Wie auch immer die Entscheidung lauten wird. Ich wünsche uns in dieser Diskussion einen Grundkonsens, der zumindest den Stand der Aufklärung beinhaltet. Womit wir bei Lessing und der Ringparabel sind. Falls jemand die Ringparabel vergessen haben sollte oder noch mal nachlesen möchte: Klicken Sie einfach auf den Link!

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie Zeit fänden, am Dienstag, 6. Januar 2004 zur Mitlgiederversammlung zu kommen. Sie haben dort die einmalige Gelegenheit den Landesvorsitzenden NRW der Europa-Union, Herrn Dr. Hoffschulte, bei einem Vortrag im Spiegelsaal kennen zu lernen. Darüber hinaus können Sie bei den Vorstandswahlen des Kreisverbandes Leverkusen über die künftige Führung der EU-Leverkusen entscheiden. Beim anschließenden Neujahrsempfang können wir dann alle mit einem Gläschen Wein auf das - trotz aller Widrigkeiten - Zusammenwachsen der europäischen Staaten anstoßen.

 

Christoph Hatwig, Internet-Redaktion